Hallo ihr Lieben,

wir sind nun schon seit fast einem halben Jahr wieder zu Hause. 😱 Heute finde ich mal die Zeit, um euch noch ein paar Impressionen der letzten Episode unserer 13-monatigen Reise zu zeigen.

Der letzte Blogeintrag endete mit der Ankunft im mexikanischen PARADIES!

Wir haben die 11 Tage genossen, ließen die Seele baumeln, haben gegessen und gegessen, Cocktails getrunken, eine Massage bekommen und waren Schnorcheln, mit Rochen *ahhhhh*, die waren nämlich überall UND mit Schildkröten, mit großen und kleinen.
Die sind ja soooo süüüß! 💓

Leider war das Meer oft sehr aufgewühlt, sodass wir nicht so oft schnorcheln gehen konnten.

An einem Tag machten wir einen Ausflug zum Weltkulturerbe und einem der neuen sieben Weltwunder: Chichen Itza, eine der bedeutendsten Ruinenstätten auf Yucatan. Die Stadt war das größte politische und Handelszentrum der Mayas und war dem Gott Kukulcan geweiht, der als Schöpfer der Erde und Menschen verehrt wurde. Die Stadt wurde etwa 440 gegründet, aber bereits nach 250 Jahren wieder verlassen. Der Name bedeutet „Mund des Brunnen des Volkes“, welcher auf die große Cenote (natürliche Brunnen) in der Stadt zurückzuführen ist. Da Yucatan keine Flüsse hat, sind die Cenoten ein wichtiges Versorgungsglied. Die große Cenote von Chichen Itza diente nicht nur der Versorgung mit Trinkwasser, sondern auch als Opferstelle, in der sehr viel Jadeschmuck und Gold gefunden wurde. Im Laufe der Geschichte wurde Chichen Itza noch zweimal besiedelt und wieder verlassen.

Das Zentrum der Stadt war die 33 Meter hohe Pyramide, an dieser können viele astronomische Kenntnisse der Mayas abgeleitet werden. Die äußeren Stufen betragen insgesamt 365 und an einer Wand bilden die Stufen der Pyramide einen Schatten, der einer Schlange ähnelt, die sich die Pyramide hinunterbewegt. Weitere besondere Bauwerke sind der Schneckenturm, von dem man annimmt, dass er ein Observatorium war, der Ballspielplatz und der Tempel der tausend Säulen.

UUUnnnndddd, ich habe eine Kokosnuss für uns ergattert…yipieee. *schleck* 😁 Das war nämlich gar nicht so einfach….

Leider mussten wir dem traumhaften Ort am 15.02.17 „Tschüss“ sagen. Es war ein toller Abschluss unserer Reise und wir konnten noch einmal so richtig relaxen.

Nach etwa 9 Stunden kamen wir dann müde in Düsseldorf an, mussten ein paar Mal umsteigen und wurden dann herzlich in Dresden empfangen. 😘

Die ersten Wochen hier in Deutschland waren sehr aufregend, viele Behördengänge, Arbeit und die neue Wohnung musste eingerichtet und eingeräumt werden ….

Der „Alltag“ hat uns gepackt und wir hatten bisher selten die Gelegenheit zurückzublicken. Es kommt uns ein wenig so vor, als wären wir gar nicht weg gewesen und das Jahr war nur ein Traum, und ja, wir verstehen nun, was es heißt, wenn das Herz nicht so recht weiß, ob es am richtigen Platz ist. Wieder hier zu sein, ist auf der einen Seite so vertraut und schön. Endlich unsere Lieben wieder drücken zu können, aber auf der anderen Seite durften wir schon den deutschen „Stress“ und die zusammengekniffenen Gesichter erleben (nicht jeder natürlich 😉 ), die ein Jahr so fern waren und durch so viel Herzlichkeit von fremden Menschen ersetzt wurde. Und dann einfach die neuseeländische Natur, das Vogelgezwitscher, die Suche nach dem nächsten Ort, den wir mit Sam erkunden wollen, einfach die Leichtigkeit des Seins…

Das Fieber hat uns gepackt, und immer, wenn mal Zeit für andere Gedanken ist, planen wir beide schon wieder im Geiste eine Reise ans andere Ende der Welt – nach AOTEAROA – ins „Land der langen weißen Wolke“!